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EFM11, korrigierte Karte! - 0251
EFM11, korrigierte Karte! - 0251
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EFM11+UFM11, Spezialkarte, 0251/0318  
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EL11 - 0252

            

EFM11, korrigierte Karte! - 0251
Beschreibung: Grundsätzlich sind eine Große Menge Prüfkarten bei Funkes und Weidaer Geräten entweder sinnfrei, oder unbrauchbar oder gar total falsch gelocht! Das ist eine seit Jahrzehnten bekannte Tatsache und das eigentlich katatstrophale an dieser ist der Umstand, daß diese Fehler über die Jahrzehnte immer wieder einfach übernommen worden sind! Nichtmal die Bundeswehr hat sich augenscheinlich daran gestört denn sie, als Hauptabnehmer Funkes, hätte wirklich die Macht dazu besessen.

Die Unmengen an Fehlern sind zu Zeiten des regelmäßigen Gebrauchs dieser Gerätschaften offenbar niemandem wirklich aufgefallen weil diese Geräte nicht derart kritiklos, also von wenig kundigen, dafür umso gläubigeren Bastlern eingesetzt worden sind. Im Werkstattalltag - wenigstens hierzulanden - benutzte man Prüfröhren für eine schnelle und sichere Fehlerdiagnose denn das dynamische Verhalten einer Röhre kan von so simplen Prüfgeräten nichtmal näherungsweise untersucht werden. Mit anderen Worten: Eine auf dem Prüfer für Gut befundene Lampe kann dennoch im betreffenden Gerät vollkommen unbrauchbar sein; sie kann aber in einem anderen Apparat, in einer andernen Schaltung einwandfrei arbeiten!

Alle Prüfkarten für Anzeigeröhren sind von vornherein unbrauchbar da sie keine Rückschlüsse auf die Funktion des Anzeigesystems erlauben. Einige Karten gehen sogar soweit, dieses System schlicht zu überlasten weil sie völlig falsch gelocht sind. Statt dessen fröhnte man dem Schwachsinn, die "Leistung" der Trioden als Wertmaßstab heranzuziehen. Wohl weil diese Leistung eh niemanden interessiert denn sie ist dem Grunde nach bedeutungslos. Für ein zusätzliches Pentodensystem wie bei EFM/UFM trifft diese Aussage ebenso zu.

Auf den hier gezeigten Karten habe ich solche Fehlschaltungen korrigiert und weiters einige Universalkarten erstellt, welche besonders dem Röhrensammler, der auf solche drittklassigen Gerätschaften angewiesen ist, die Arbeit erleichtern sollen. Allerdings muß der Benutzter dieser Karten unbedingt wissen was er tut und sich strikt an die auf den jeweiligen Karten gegebenen Hinweise halten! Tut er das nicht, dann himmelt er u.U. seine Prüflinge oder auch das Prüfgerät selbst.

Es gilt also in jedem Falle, erst genau zu lesen was auf der Karte für Hinweise aufgedruckt sind und dann erst den Prüfling einzusetzen und die jeweilige Kontaktierung vorzunehmen!

Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß ich keinerlei Haftung für Fehlbedienungen übernehme und daß diese Karten u.U. nicht in Verbindung mit ausländischen Röhren benutzbar sind! Es gilt also zuerst mal abzuklären, ob eine zu prüfende ausländische Röhre in gleicher Weise konstruiert ist wie das jeweilige Deutsche Pendant; besonders hinsichtlich der Sockelbeschaltung wo es gilt auf ungewöhnliche i.V. Rücksicht zu nehmen. Auch gibt es Röhren die, trotz identischer Bezeichnung, einen völlig anderen Systemaufbau besitzen - Tungsram ist so ein Fall - und die daher mit einer "deutschen" Prüfbeschaltung u.U. irreversibel überlastet werden bzw. das Meßwerk gefährden. Im Falle der minderwertigen Tungsram-Augen wird auf den betreffenden Universalkarten darauf verwiesen.

Den "Normal" Bereich habe ich z.B. bei der EFM11 rechnerisch ermittelt da mir keine neuwertige Röhre zur Verfügung steht; es gab sie in der DDR nicht. Wer also hier Ergänzungen / Korrekturen einbringen möchte, sei ausdrücklich dazu aufgerufen. Bedingung: Nur Ergebnisse mit einem intakten W18N oder W18K sind wirklich vergleichbar! Also nichts was auf Funke-Kisten und den in Weida weitergebauten W18 ermittelt wird.

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Datum: 15.10.2010 23:49
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Hinzugefügt von: MGW51


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