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CCCP, П-180-M
CCCP, П-180-M
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Brush, Mail-A-Voice, 1946  
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CCCP, Dnjepr10,

            

CCCP, П-180-M
Beschreibung: Auf Deutsch also P-180-M und diese Schreibweise werde ich weitestgehend beibehalten, da einige User mit den kyrillischen Zeichen nicht viel anfangen k√∂nnen. Ausf√ľhrliche Beschreibung in Wort und Bild gibt es im betreffenden Unterverzeichnis. Der Bildname ist auch hier zugleich der Link dorthin.

Dieses Halbspur- 3-Kopf-Reporterger√§t aus der ehem. Sowjetunion wurde 1976 gebaut. Die √§u√üeren Abmessungen entsprechen denen des UHER-Report. Es k√∂nnen maximal 13-er Spulen bei geschlossenem Geh√§use aufgelegt werden. Ohne eingesetzte Akkus bringt das P-180-M 4,2 kg auf die Waage. Das sind 1,1 kg mehr als das 4000-report ohne Akku wiegt! Die normale Bedienung erfolgt rein mechanisch mittels gegeneinander verriegelter Wipptasten und ist nur bei offenem Geh√§use = waagerechter Gebrauchslage m√∂glich. Die √§u√üerste rechte Taste "Д" hat dabei die Funktion einer nichtrastenden Pausentatste; f√ľr ihre Bedienung ist so ein enormer Kraftaufwand n√∂tig, da√ü ich geneigt bin anzunehmen, hier w√§re eine falsche Zugfeder f√ľr das Hebelwerk eingebaut worden denn die Bet√§tigungskraft ist gr√∂√üer als die, welche f√ľr die Wiedergabetaste "B" erforderlich ist. Diese Pausetaste ist eine ausgekl√ľgelte Mechanik und sie kann √ľberdies mittels eines r√ľckseitig ansteckbaren Bowdenzuges "ferngesteuert" werden!
Alle anderen Tasten lassen sich normal bet√§tigen. Die linke Tastengruppe enth√§lt neben den beiden Umspultatsten auch die Stop-Taste, welche vor jeder anderen Tastenbet√§tigung, ausgenommen die unabh√§ngige Pause-Taste, erst eingerastet sein mu√ü! Der kleine Kippschalter "УПРАВЛЕНИЕ" dient zur Umschaltung der Aussteuerungsautomatik. Ein interessantes Detail ist die, auch bei geschlossenem Ger√§t sichtbare Anzeigevorrichtung. Ich vermute! da√ü es sich dabei um eine Glimmr√∂hre handelt mit deren variabler Bedeckung der Ladezustand der beiden Akkus angezeigt werden soll.

Vieles von dem hier gesagten ist derzeit leider nicht feststellbar und einige Fragen bleiben daher noch offen. Bisher wei√ü ich noch nicht, was f√ľr Akkus dort eingesetzt werden sollen - eine alternative Konstruktion w√§re dann die logische Folge. Vermutlich handelt es sich um gasdichte Bleigelsammler denn etwas besseres kann ich mir f√ľr 1976 nicht vorstellen! Die mechanische Konstruktion ist jedenfalls √ľberaus solide - f√ľr die Ewigkeit - gemacht und demzufolge ist jedes Funktionselement einzeln feinjustierbar! Mit welcher Bandgeschwindigkeit hier gearbeitet wird konnte ich demzufolge auch noch nicht herausfinden. Das Ger√§t enth√§lt ein aufwendiges Riemengetriebe bei dem √ľber ein Vorgelege das massige Schwungrad angetrieben wird. Das Schwungrad seinerseits ist fest mit der Tonwelle verbunden und tr√§gt oberseits eine weitere Riemenscheibe die mit einer langen Peese beide Wickelkupplungen und eine Umlenkrolle treibt. Letztere nat√ľrlich kugelgelagert, genau wie die Andruckrolle.
An Zubehör ist leider nur eine 13-er Leerspule dabei. Der mechanische Fernschalter fehlt ebenso wie die beiden Akkus und die Dokumentation. Was wäre noch zu sagen? Das Gerät ist absolut jungfräulich!

Text: MGW51
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Datum: 08.03.2010 23:22
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Hinzugef√ľgt von: MGW51


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