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Körting, MT 118
Körting, MT 118
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Körting, MT 118
Beschreibung: Mein liebstes Körting, ein Viertelspur-Dreikopf-Gerät mit klassischem Einmotorenlaufwerk und Hybridbestückung. Im Netzteil werkelt ein Selengleichrichter in Brückenschaltung und die niederohmigen Hörköpfe werden über je einen rauscharmen OC44 an die UKW-Doppeltriode ECC85 angeschaltet. Als Endstufenrohr arbeitet pro Kanal eine EL95 und auch der Generator ist mit dieser Röhre ausgestattet. Etwas dürftig ist der Aussteuerungsindikator mit der EAM86 ausgefallen. Hier genoß offensichtlich die Optik Priorität vor der Funktionalität. Als Magnetköpfe kommen übrigens zwei identische Kombiköpfe zum Einsatz. Die Bauzeit meines Exemplares kann ich auf 1960/61 datieren. Damit ist die Gerätefamilie MT108 / MT118 / MT158 eine der ersten, wenn nicht die erste Geräteserie überhaupt, welche die 20kHz-Marke schaffte. Für das 118 kann ich das nicht sagen, denn ich gehe davon aus, daß das MT158 als Ursprungsgerät dieser Baureihe einzustufen ist und bereits 1958 auf den Markt kam. Die Unterschiede zum 118 bestehen darin, daß das 158 mit zwei integrierten Lautsprechern statt nur einem ausgestattet ist, daß 108 hingegen ist als Zweikopfgerät der vielen Möglichkeiten seiner beiden großen Brüder beraubt. Alle diese drei Geräte sind mit der gleichen Grundschaltung versehen. Die Platinen 118 und 158 sind absolut identisch. Das erklärt die weitgehend übereinstimmenden technischen Daten - mit Abstrichen für das 108, welches ja zwangsweise mit 9,53 und 4,76 den großen Brüdern nicht das Wasser reichen kann - der mit 19,05 und 9,53 arbeitenden "Vielfach-Überspiel-Vollstereo-Magnetton-Geräte" MT118 und MT158.
Äußerlich, bei geschlossenem Koffer, unterscheiden sich die Typen in der Farbgestaltung. Beim 108 ist die Belederung in leuchtendem Mittelblau und die Beschläge in Chromoptik gehalten; das 118 hat eine hellgraue Belederung und goldfarbene Beschläge wogegen die Belederung des 158 dunkelgrau ausgeführt ist. Die gelochte PVC-Bauchbinde ist bei allen Koffern grau getönt. Mehr Aussagekraft haben wohl die Bilder.
Noch eine Anmerkung:
Einige dieser Typen gibt es sowohl als MTxxx als auch als MKxxx und es ist mir bis heute nicht schlüssig klargeworden, nach welchem Kriterium diese Bezeichnung vergeben wurde. An Hand einiger Details gehe ich davon aus, daß die Bezeichnung MKxxx die ursprüngliche ist und für Magnetton-Koffer stehen könnte. Baugleiche Geräte jüngeren Datums tragen die Bezeichnung MTxxx. Das ist zumindest so bei dem Typ 127 nachvollziehbar.
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Datum: 08.03.2010 23:16
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Hinzugefügt von: MGW51


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